Eine virtuelle Fluggesellschaft (englisch Virtual Airline, abgekürzt VA) simuliert den Flugbetrieb von Fluggesellschaften mithilfe von Flugsimulatoren wie Microsoft Flight Simulator, X-Plane, Flightgear und ähnlichen. Dazu kann man sich als Pilot anmelden und mit den genannten Simulatoren Flüge anhand eines Flugplans nachfliegen, der dem realen Flugverkehr oft sehr ähnelt. Oft durchläuft man virtuelle Karrieren, bei der am Anfang das Fliegen mit kleineren Flugzeugmustern steht und man mit zunehmender Flugstundenzahl und Erfahrung auch Flugstunden auf größeren Mustern (bis hin zum A380) auf seinem virtuellen Flugstundenkonto gutgeschrieben bekommt.

Obwohl die meisten virtuellen Fluggesellschaften einem solchen Modell nachstreben, sind Abweichungen die Regel.

Immer mehr virtuelle Fluggesellschaften bieten den Piloten Zugriff auf Flugnetzwerke wie IVAO oder VATSIM. Dort treffen die zwei Gruppen „Virtuelle Piloten und Airlines“ sowie „Virtuelle Luftverkehrskontrollen“ aufeinander und ergänzen sich zu einem rege genutztem virtuellen Luftverkehr. Es ist festzustellen, dass dadurch - im Gegensatz zur realen Luftverkehrskontrolle - meist nur abends und vornehmlich in der nördlichen Hemisphäre geflogen wird, wobei auch zunehmend in Schwellenländern das Interesse und die Teilnahme an diesem Hobby steigt.